Ich muss dies einfach kurz niederschreiben, damit es vll. dann aus meinem Kopf ist.
Heute kam der Projektleiter unseres Auftraggebers in unser Büro rein (der keine Ahnung von dem hat, was mir am 04. Juli passiert ist) und hat von einem Kollegen erzählt, den ich bereits aus meinem anderen Projekt her kenne, dass dieser Vater wird.....was generell schon naja ist, denn er ist echt...........sagen wir es mal so.......speziell und zwar im Bereich Optik und Art und Weise und da fragt man sich schon, wer sich denn mit dieser Person vermehren möchte bzw. hat. Gut, das war jetzt nicht gerade die feine englische Art, aber jeder der ihn kennt oder kennenlernen würde, würde mir dies, ohne mit der Wimper zu zucken unterschreiben. Jedenfalls wird eben gerade diese Person Vater............................................. von Zwillingen.......bang, boom, knall.......das kam an wie ein Asteroid der in die Erde einschlägt und mich jetzt noch die Erschütterung spüren lässt! Was ist nur los mit meinem Umfeld, wo kommen diese ganzen Schwangerschaften her und warum müssen es gerade ständig Zwillinge sein?????? Vermutlich wird mir das niemand beantworten können und man kennt ja auch nie die Geschichte dahinter und weiß nichts über den vll. ausgetragenen Kampf um bis dahin zu gekommen zu sein, aber jetzt mal ehrlich, warum sitze ich da mitten drin? Was will mir das Universum damit sagen?
Du kleines mieses von hinten anschleichendes Universum, ich habe verstanden, dass ich um mein Wunder bekommen zu können, die ein oder andere Aufgabe erfüllen und das ein oder andere erleben und bewältigen muss, aber jetzt mal stopp, es reicht, ich werde in meiner zukünftige SS sicher noch einiges aushalten müssen, also jetzt lass mal langsam gut sein mit diesen Stolpersteinen, die nicht groß sind, aber dermaßen wehtuen, wenn man dagegen tritt. Stop, Stop, Stop, es reicht!!!!
So, das hat gut getan und danke, dass ihr es ausgehalten habt. Ich mach es mir jetzt auf dem Sofa mit einem Tee gemütlich und freue mich darüber, dass die ein oder andere unter uns bald Mama wird, gerade erfahren hat schwanger zu sein, gute Nachrichten nach einer OP bekommen hat oder wie ich, einfach positiv in die nächsten Monate schaut!
Artikel Ärztezeitung Österreich
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Donnerstag, 23. Oktober 2014
Dienstag, 21. Oktober 2014
Ein Foto das alles durcheinanderwirbelt
Heute habe ich eine Whats App Nachricht mit einem Foto erhalten, was gemischte Gefühle bei mir hervorgerufen hat. Eine Freundin von mir hat heute ihre beiden Jungs auf die Welt gebracht. Ich freue mich unglaublich für Sie, denn Kinder die die Welt erblicken ist immer etwas Wunderbares und auch sie musste schon die Erfahrung einer Fehlgeburt bzw. zwei leerer Fruchthöhlen in der 9. SSW und die darauf folgende Ausschabung bewältigen. Um so schöner ist es natürlich, dass es dann doch noch mal zwei Babys in ihrem Bauch geschafft haben heranzuwachsen. Aber was soll ich sagen, Zwillinge, auch wenn es kein Pärchen, sondern zwei Jungs sind, ruft es Erinnerungen in mir hervor. Zumal sie nur eine Woche später dran war als ich es jetzt wäre und mir damit wieder vor Augen geführt wird, dass ich jetzt vll. auch schon meine Zwerge im Arm halten würde. Das hat mich schon ein wenig traurig gemacht und ich war froh, dass ich an der Arbeit war und in diesem Moment die Tür aufging und der Projektleiter im Raum stand und wir so viel mit ihm besprechen musste, dass der Gedanke und die damit verbundene Traurigkeit weg war. Aber natürlich kam mit dem Feierabend das ganze wieder nach oben und ich bin unglaublich dankbar darüber den Blog zu haben, um mir alles von der Seele schreiben zu können. Ich glaube, ich werde gerade ein wenig empfindlicher was solche Nachrichten angeht, denn gerade letzte Woche habe ich sie noch gefragt wie es ihr und den Jungs im Bauch geht und das war überhaupt kein Problem, aber das ändert sich offensichtlich gerade ein wenig. Was sicherlich an dem ET liegt, der immer näher rückt und damit auch immer mehr in mein Bewusstsein. Am Freitag den 07.11. ist es soweit. Ich werde diesen Tag sicher gut bewältigen, aber auch die ein oder anderen traurigen Momente haben, was ja völlig ok ist und dazu gehört. Dennoch habe ich beschlossen diesen Tag bewusst mit etwas Schönem zu füllen. Ggf. werde ich einfach meinen lieben Mann einpacken und übers Wochenende weg fahren, irgendwohin wo man die Seele baumeln lassen kann und bewusst wahrnimmt wie schön das Leben ist.
So, lieber T & J, ich freue mich, dass ihr auf der Welt seit und wünsche Euch, dass ihr immer gesund, glücklich und neugierig aufs Leben bleibt.
Und meine lieben Zwerge, haltet bitte schützend eure Hände über die beiden! Eure Mami
So, lieber T & J, ich freue mich, dass ihr auf der Welt seit und wünsche Euch, dass ihr immer gesund, glücklich und neugierig aufs Leben bleibt.
Und meine lieben Zwerge, haltet bitte schützend eure Hände über die beiden! Eure Mami
Montag, 6. Oktober 2014
Review passieren lassen......
Es sind jetzt drei Monate her seit dem 04. Juli und ich kann es fast gar nicht glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist. Auf der einen Seite erschreckt mich das total, auf der anderen Seite ist es auch ein gutes Gefühl, denn je mehr Zeit vergeht, je mehr Abstand man gewinnt, je eher schafft man es, nach vorne zu schauen. Und genau das möchte ich. Ich möchte nach vorne schauen....
Natürlich mag ich mich auch nicht gegen den Blick zurück wehren, aber wenn ich die letzten drei Monate mal Review passieren lassen, dann ist da so viel Schmerz und Traurigkeit, die sicher in diese Zeit gehören und auch die Phasen der Wut, Fragen und Vorwürfe gehören alle in die Zeit und waren wichtig, aber sie gehören eben alle in die vergangene Zeit. Damit will ich nicht sagen, dass die Zukunft nur rosarot sein darf, nein ganz im Gegenteil, in der Zukunft haben natürlich auch traurige Momente noch ihren Platz verdient, aber dann wäre es doch schön, wenn diese traurigen Momente auch zeitgleich ein Lächeln im Gesicht hervorrufen würden, denn das ist möglich. Unsere Zwerge zaubern uns nämlich täglich ein Lächeln ins Gesicht, nicht nur Trauer und der Schmerz des Verlustes. Nein auch Freude, Freude darüber diese kostbare Zeit mit Ihnen verbracht haben zu dürfen und auch darüber, dass sie unsere Kinder sind, ein Leben lang! Jeder Moment des Schmerzes ist zeitgleich ein Moment der Liebe geworden. Die letzten drei Monate haben mich verändern lassen. Zu Beginn hatte ich das Gefühl, als wäre ich mit Valerie und Felix ein Stück gestorben und als sei meine Lebensfreude mit ihnen gegangen. Und ich muss sagen, ja, so ist es, aber ich sehe es nicht mehr als etwas Negatives, denn der Teil, der mit ihnen gestorben ist, ist ein Teil der für immer bei ihnen ist und der nur ihnen gehört. Und auch meine Lebensfreude, die gegangen ist, ist sicherlich wirklich gegangen, aber ich habe neue Lebensfreude zurückerhalten, neue Lebensfreude in der zwei Kinder Teil von sind und immer sein werden. Diese Lebensfreude ist so viel tiefer, wie die bisherige, so viel priorisierter wie bisher. Es ist eine kleine Familie entstanden und hat eine Wichtigkeit bekommen, die mir nie wieder jemand nehmen kann und die mein Herz mit unglaublicher Wärme erfüllt.
Zurückblickend muss ich also sagen, dass jede Zeit seinen Moment verdient und benötigt hat und auch der noch heute in mir tief liegende Schmerz des Verlustes und des Vermissens darf da sein, aber ich habe wieder zu mir zurückgefunden und ich begebe mich wieder auf eine Bergtour und zwar auf eine ziemlich steile und anstrengende Tour. Ich werde diese Bergtour langsam und mit Bedacht starten und immer wieder Ruhephasen einlegen, an denen ich mich auf eine Bank setzte und zurückblicke und stolz darüber bin, diesen zurückliegenden Weg gegangen zu sein. Denn trotz das mir noch alle Knochen schmerzen, von meiner letzten Tour und dem Abrutschen kurz vorm Gipfel, bin ich doch glücklich darüber, dass ich den Aufstieg wieder gewagt habe und optimistisch bin, dieses Mal den Gipfel erreichen zu können. Sicher mit der ein oder anderen Rast und dem Blick zurück und den damit verbundenen Schmerzen in allen Knochen, aber genau dieses Zurückblicken wird mich weiter antreiben und zum Ziel bringen, da bin ich mir sicher!
Natürlich mag ich mich auch nicht gegen den Blick zurück wehren, aber wenn ich die letzten drei Monate mal Review passieren lassen, dann ist da so viel Schmerz und Traurigkeit, die sicher in diese Zeit gehören und auch die Phasen der Wut, Fragen und Vorwürfe gehören alle in die Zeit und waren wichtig, aber sie gehören eben alle in die vergangene Zeit. Damit will ich nicht sagen, dass die Zukunft nur rosarot sein darf, nein ganz im Gegenteil, in der Zukunft haben natürlich auch traurige Momente noch ihren Platz verdient, aber dann wäre es doch schön, wenn diese traurigen Momente auch zeitgleich ein Lächeln im Gesicht hervorrufen würden, denn das ist möglich. Unsere Zwerge zaubern uns nämlich täglich ein Lächeln ins Gesicht, nicht nur Trauer und der Schmerz des Verlustes. Nein auch Freude, Freude darüber diese kostbare Zeit mit Ihnen verbracht haben zu dürfen und auch darüber, dass sie unsere Kinder sind, ein Leben lang! Jeder Moment des Schmerzes ist zeitgleich ein Moment der Liebe geworden. Die letzten drei Monate haben mich verändern lassen. Zu Beginn hatte ich das Gefühl, als wäre ich mit Valerie und Felix ein Stück gestorben und als sei meine Lebensfreude mit ihnen gegangen. Und ich muss sagen, ja, so ist es, aber ich sehe es nicht mehr als etwas Negatives, denn der Teil, der mit ihnen gestorben ist, ist ein Teil der für immer bei ihnen ist und der nur ihnen gehört. Und auch meine Lebensfreude, die gegangen ist, ist sicherlich wirklich gegangen, aber ich habe neue Lebensfreude zurückerhalten, neue Lebensfreude in der zwei Kinder Teil von sind und immer sein werden. Diese Lebensfreude ist so viel tiefer, wie die bisherige, so viel priorisierter wie bisher. Es ist eine kleine Familie entstanden und hat eine Wichtigkeit bekommen, die mir nie wieder jemand nehmen kann und die mein Herz mit unglaublicher Wärme erfüllt.
Zurückblickend muss ich also sagen, dass jede Zeit seinen Moment verdient und benötigt hat und auch der noch heute in mir tief liegende Schmerz des Verlustes und des Vermissens darf da sein, aber ich habe wieder zu mir zurückgefunden und ich begebe mich wieder auf eine Bergtour und zwar auf eine ziemlich steile und anstrengende Tour. Ich werde diese Bergtour langsam und mit Bedacht starten und immer wieder Ruhephasen einlegen, an denen ich mich auf eine Bank setzte und zurückblicke und stolz darüber bin, diesen zurückliegenden Weg gegangen zu sein. Denn trotz das mir noch alle Knochen schmerzen, von meiner letzten Tour und dem Abrutschen kurz vorm Gipfel, bin ich doch glücklich darüber, dass ich den Aufstieg wieder gewagt habe und optimistisch bin, dieses Mal den Gipfel erreichen zu können. Sicher mit der ein oder anderen Rast und dem Blick zurück und den damit verbundenen Schmerzen in allen Knochen, aber genau dieses Zurückblicken wird mich weiter antreiben und zum Ziel bringen, da bin ich mir sicher!
Mittwoch, 6. August 2014
Zeit für Veränderungen
Ich konnte den alten Blog, das alte Design nicht mehr sehen. Ich brauchte einfach eine Veränderung, die auch für mich neue Hoffnung und Zuversicht hervorruft. Grün / Weiß waren die Farben unserer Hochzeit 2011 und somit verbinde ich damit das absolute Glück und da Grün ja bekanntermaßen die "Farbe der Hoffnung" ist und zudem die Natur immer etwas beruhigendes hat, habe ich einfach alles in einen Topf gepackt und tata......mein neues Blogdesign!
Montag, 4. August 2014
Der 4.
Heute vor einem Monat seit ihr von uns gegangen. Es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen und ich fühle noch immer eine unglaubliche Leere in mir. Trotz das es so wahnsinnig schmerzt, wenn ich an den 4. Juli denke, so erscheint es mir auch so surreal, dass ich mit euch schwanger war. Es fühlt sich so nah und doch so fern an. All die schönen wunderbaren Momente, die ich mit euch erleben durfte.........sind sie wirklich passiert? Warum kommt es mir vor wie ein Traum? Ist das der Vearbeitungsprozeß? Ist das der Moment, an dem das Geschehene lebbar wird? Wenn ich an euch denke, vermisse ich euch in meinem Bauch, jede Bewegung, jedes Stupsen und doch kommt es mir so vor als würde der Schmerz sich wandeln, wandeln in einen Moment der Hoffnung und Zuversicht dies noch einmal erleben zu dürfen. Ich will euch nicht ersetzen, das geht auch gar nicht, aber wie hat meine Hebamme gesagt, ich habe 6,5 Monate Muttergefühle aufgebaut und diese will man jetzt auch jemandem schenken. Und ich bin fest davon überzeugt, dass ihr Zwerge mir irgendwann noch diesen "Jemand" von den Sternen hinabschickt. Und eins habe ich mittlerweile gelernt, nicht ich / wir bestimmen den Moment, sondern es wird dann passieren, wenn wir wieder dazu bereit sind.
Lieber Felix, liebe Valerie, eure Mama und euer Papa vermissen euch unglaublich! Wir sind glücklich und dankbar über jede Sekunde, die wir mit euch verbringen durften und wir wissen, ihr habt noch eine weitere Aufgabe zu erledigen und durftet deswegen nur kurz bei uns weilen.........Danke für all die Momente, wir lieben euch!
Lieber Felix, liebe Valerie, eure Mama und euer Papa vermissen euch unglaublich! Wir sind glücklich und dankbar über jede Sekunde, die wir mit euch verbringen durften und wir wissen, ihr habt noch eine weitere Aufgabe zu erledigen und durftet deswegen nur kurz bei uns weilen.........Danke für all die Momente, wir lieben euch!
Mittwoch, 30. Juli 2014
Das Leben und seine Überraschungen, die niemand braucht!
Ich dachte ja, es würde so langsam mal Ruhe einkehren, aber irgendwie hat dieses kleine, derzeitig beschissene (entschuldigt den Ausdruck) Leben immer wieder etwas Neues zu bieten, was ich bewältigen muss. So kam es also, dass ich mich am Montag mit einem handfesten Zusammenbruch auseinandersetzten musste, der für mich sehr überraschend kam.
Ich war noch morgens einkaufen, hab etwas in der Wohnung gemacht, als ich Punkte / Flackern vor den Augen hatte. Das hatte mich noch nicht so beunruhigt, denn das kannte ich vom Studium. Das hatte ich ab und an in Stresszeiten und darauf folgte meist eine ganz ausgewachsene Migräne. Also legte ich mich kurzerhand mit einer Aspirin aufs Sofa und hoffte auf das Beste, aber genau das trat nicht ein. Im Gegenteil, es wurde immer schlimmer, so schlimm, dass ich Atmennot bekam und so langsam in einen Zustand aus Zuckerwatte abglitt. Ich versuchte alles, von Beine hoch legen, runter legen, hinsetzten, nichts half, also schleppe ich mich ins Bett. Dort war es kühl und dunkel, aber die Atemnot nahm zu, so dass ich im völligen Delirium meine Mann anrief. Er kam dann samt Rettungsdienst und ich hörte ganz weit entfernt, wie mein Mann über die letzten drei Wochen sprach, über die Aspirin, meine Gerinnungsproblematik usw. aber ich konnte nichts mehr außer nach Luft ringen dazu beitragen. Es ging also nach einer Erstversorgung mit Blaulicht ins Krankenhaus. Ich wurde verkabelt, als würde es um Leben und Tot gehen und bekam natürlich mal wieder Zugänge, manche mehr schlecht als recht, dank meiner Venen, aber mir war alles egal, es war eh weit entfernt und ich war mittlerweile zusätzlich noch mit klappernden Zähnen und taub werdenden Körperteilen beschäftigt. Nach ein paar Stunden beruhigte sich alles und mir wurde erklärt, dass es sich um eine Hyperventilierung gehandelt hat. Und ganz ehrlich, ich lästere nie wieder über Personen, die komplett durchdrehen und behaupte, das die Person ja gleich hyperventiliert. Jetzt weiß ich nämlich, was das bedeutet und das ist nicht witzig!
Vll. einen kleiner Auszug darüber:
"Autor des Beitrags: © Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe
Hyperventilieren ist eine Art des Überatmens. In mehr als 95% der Fälle hat das Hyperventilieren eine psychische Ursache. Vor allem tritt es in Verbindung mit intensiven Gefühlen von Angst, Wut und Ärger auf.
Wenn wir hyperventilieren, atmen wir mit den Brustmuskeln, statt mit dem Zwerchfell. Wir atmen dabei schneller und/oder tiefer, als es für die Versorgung unseres Körpers mit Sauerstoff und den Abbau des Kohlendioxids nötig ist.
Nur wenn wir kämpfen oder flüchten müssen, benötigen wir eine so große Energiezufuhr.
Das falsche Atmen bewirkt dann, dass wir zu viel Sauerstoff einatmen und zu viel Kohlendioxid ausatmen. Es kommt zu einer Übersäuerung unseres Blutes. Außerdem werden die Muskeln zwischen den Rippen überdehnt.
Welche Symptome können beim Hyperventilieren auftreten?
Das Hyperventilieren äußert sich gewöhnlich zunächst durch ein Kribbeln in den Lippen, dann ziehen sich die Lippen zusammen.
Danach setzt sich das Kribbeln in den Fingern, Händen und Füßen fort. Schließlich können sich die Finger zusammenkrampfen, was auch als Pfötchenstellung bezeichnet wird.
Meist treten beim Hyperventilieren folgende Beschwerden auf:
Schwindel
Benommenheit
Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit
Schwarzwerden vor den Augen
verschwommene Wahrnehmung
Erweiterung der Pupillen
Erstickungs- oder Würgegefühle
Schluckbeschwerden oder Kloß im Hals
Atemnot oder Kurzatmigkeit
Beklemmungsgefühle oder Schmerzen in der Brust
Herzklopfen, Herzrasen, Herzstolpern
Bauchschmerzen oder Übelkeit
Schwächegefühle
Mattigkeit
Zittern
Schwitzen oder Frieren
Verspannungen und Muskelschmerzen
Neigung zu Krämpfen
unwillkürliches Muskelzucken
Druck im Kopf und Oberbauch
Unwirklichkeitsgefühle
Angst, ohnmächtig zu werden
Angst, die Kontrolle zu verlieren, verrückt zu werden, zu sterben
Gefühl, neben sich zu stehen."
Es war also nicht wirklich angenehm und für mich auch völlig unbekannt. Aber ich habe es als Warnschuss verstanden. Den Dienstag ist dann mein lieber Mann auch noch zuhause geblieben, was sehr gut war, denn ich habe den körperlichen Zusammenbruch noch ein wenig am nächsten Tag gespürt und musste sehr viel weinen und da war es gut nicht alleine gewesen zu sein.
So blöd wie sich das vll. anhört, aber ich bin froh, dass alles mal rausgekommen ist und ich mir jetzt nicht mehr das Tempo vorgeben, wann ich wieder zu funktionieren habe, sonder akzeptiere, dass es mir mein Körper und natürlich meine Seele vorgibt und ich darauf hören sollte. Die ganze Planung, die ich im Kopf hatte bzgl. der nächsten Monate, was arbeiten, Kinderwunschbehandlung etc. angeht ist in weite Ferne gerückt. Ich weiß jetzt mehr denn je, dass ich noch Zeit brauche und mir gute Dinge gönnen muss. Dinge, die mich glücklich machen, ohne Zeitkorsett.
Vielleicht noch kurz am Rande. Ich durfte nach meinem Besuch beim Gerinnungsspezialisten vergangenen Freitag, die Heparin Spritzen absetzten, was sich schon mal sehr befreiend anfühlt und Dr. Nugent war auch sehr zuversichtlich am Telefon, dass bei der Ausschabung nichts angerichtet wurde und hat mich gebeten, einfach die nächsten Monate mal darauf zu achten, wie sich die Schleimhaut und meine Regelblutung verhält. Und sollte dann etwas komisch sein, ist er natürlich weiterhin jederzeit für mich da.
Ich hoffe, jetzt kehrt endlich Ruhe ein.........
Ich war noch morgens einkaufen, hab etwas in der Wohnung gemacht, als ich Punkte / Flackern vor den Augen hatte. Das hatte mich noch nicht so beunruhigt, denn das kannte ich vom Studium. Das hatte ich ab und an in Stresszeiten und darauf folgte meist eine ganz ausgewachsene Migräne. Also legte ich mich kurzerhand mit einer Aspirin aufs Sofa und hoffte auf das Beste, aber genau das trat nicht ein. Im Gegenteil, es wurde immer schlimmer, so schlimm, dass ich Atmennot bekam und so langsam in einen Zustand aus Zuckerwatte abglitt. Ich versuchte alles, von Beine hoch legen, runter legen, hinsetzten, nichts half, also schleppe ich mich ins Bett. Dort war es kühl und dunkel, aber die Atemnot nahm zu, so dass ich im völligen Delirium meine Mann anrief. Er kam dann samt Rettungsdienst und ich hörte ganz weit entfernt, wie mein Mann über die letzten drei Wochen sprach, über die Aspirin, meine Gerinnungsproblematik usw. aber ich konnte nichts mehr außer nach Luft ringen dazu beitragen. Es ging also nach einer Erstversorgung mit Blaulicht ins Krankenhaus. Ich wurde verkabelt, als würde es um Leben und Tot gehen und bekam natürlich mal wieder Zugänge, manche mehr schlecht als recht, dank meiner Venen, aber mir war alles egal, es war eh weit entfernt und ich war mittlerweile zusätzlich noch mit klappernden Zähnen und taub werdenden Körperteilen beschäftigt. Nach ein paar Stunden beruhigte sich alles und mir wurde erklärt, dass es sich um eine Hyperventilierung gehandelt hat. Und ganz ehrlich, ich lästere nie wieder über Personen, die komplett durchdrehen und behaupte, das die Person ja gleich hyperventiliert. Jetzt weiß ich nämlich, was das bedeutet und das ist nicht witzig!
Vll. einen kleiner Auszug darüber:
"Autor des Beitrags: © Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe
Hyperventilieren ist eine Art des Überatmens. In mehr als 95% der Fälle hat das Hyperventilieren eine psychische Ursache. Vor allem tritt es in Verbindung mit intensiven Gefühlen von Angst, Wut und Ärger auf.
Wenn wir hyperventilieren, atmen wir mit den Brustmuskeln, statt mit dem Zwerchfell. Wir atmen dabei schneller und/oder tiefer, als es für die Versorgung unseres Körpers mit Sauerstoff und den Abbau des Kohlendioxids nötig ist.
Nur wenn wir kämpfen oder flüchten müssen, benötigen wir eine so große Energiezufuhr.
Das falsche Atmen bewirkt dann, dass wir zu viel Sauerstoff einatmen und zu viel Kohlendioxid ausatmen. Es kommt zu einer Übersäuerung unseres Blutes. Außerdem werden die Muskeln zwischen den Rippen überdehnt.
Welche Symptome können beim Hyperventilieren auftreten?
Das Hyperventilieren äußert sich gewöhnlich zunächst durch ein Kribbeln in den Lippen, dann ziehen sich die Lippen zusammen.
Danach setzt sich das Kribbeln in den Fingern, Händen und Füßen fort. Schließlich können sich die Finger zusammenkrampfen, was auch als Pfötchenstellung bezeichnet wird.
Meist treten beim Hyperventilieren folgende Beschwerden auf:
Schwindel
Benommenheit
Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit
Schwarzwerden vor den Augen
verschwommene Wahrnehmung
Erweiterung der Pupillen
Erstickungs- oder Würgegefühle
Schluckbeschwerden oder Kloß im Hals
Atemnot oder Kurzatmigkeit
Beklemmungsgefühle oder Schmerzen in der Brust
Herzklopfen, Herzrasen, Herzstolpern
Bauchschmerzen oder Übelkeit
Schwächegefühle
Mattigkeit
Zittern
Schwitzen oder Frieren
Verspannungen und Muskelschmerzen
Neigung zu Krämpfen
unwillkürliches Muskelzucken
Druck im Kopf und Oberbauch
Unwirklichkeitsgefühle
Angst, ohnmächtig zu werden
Angst, die Kontrolle zu verlieren, verrückt zu werden, zu sterben
Gefühl, neben sich zu stehen."
Es war also nicht wirklich angenehm und für mich auch völlig unbekannt. Aber ich habe es als Warnschuss verstanden. Den Dienstag ist dann mein lieber Mann auch noch zuhause geblieben, was sehr gut war, denn ich habe den körperlichen Zusammenbruch noch ein wenig am nächsten Tag gespürt und musste sehr viel weinen und da war es gut nicht alleine gewesen zu sein.
So blöd wie sich das vll. anhört, aber ich bin froh, dass alles mal rausgekommen ist und ich mir jetzt nicht mehr das Tempo vorgeben, wann ich wieder zu funktionieren habe, sonder akzeptiere, dass es mir mein Körper und natürlich meine Seele vorgibt und ich darauf hören sollte. Die ganze Planung, die ich im Kopf hatte bzgl. der nächsten Monate, was arbeiten, Kinderwunschbehandlung etc. angeht ist in weite Ferne gerückt. Ich weiß jetzt mehr denn je, dass ich noch Zeit brauche und mir gute Dinge gönnen muss. Dinge, die mich glücklich machen, ohne Zeitkorsett.
Vielleicht noch kurz am Rande. Ich durfte nach meinem Besuch beim Gerinnungsspezialisten vergangenen Freitag, die Heparin Spritzen absetzten, was sich schon mal sehr befreiend anfühlt und Dr. Nugent war auch sehr zuversichtlich am Telefon, dass bei der Ausschabung nichts angerichtet wurde und hat mich gebeten, einfach die nächsten Monate mal darauf zu achten, wie sich die Schleimhaut und meine Regelblutung verhält. Und sollte dann etwas komisch sein, ist er natürlich weiterhin jederzeit für mich da.
Ich hoffe, jetzt kehrt endlich Ruhe ein.........
Donnerstag, 24. Juli 2014
Ein kleiner Einblick in die vergangenen drei Wochen
Ich bin noch nicht soweit das Erlebte niederzuschreiben und vermutlich werde ich es auch niemals tun, denn ich finde die letzten Momente mit unseren Zwergen sind sehr intime Momente und gehören nur uns vier.
Da sich jedoch einige von euch gefragt haben, was passiert ist, wo doch alles vorher weitestgehend ok war und im letzten Eintrag noch so positiv klang, möchte ich hiermit einen kurzen Einblick geben.
Es kam am 04. Juli zu einer für uns und auch allen Ärzten der Klinik unfassbaren, unerklärlichen, sehr plötzlichen stillen Geburt, nachdem sich der Muttermund einen Tag vorher geöffnet hatte, es dann letzten Endes am 04. Juli zu einem Blasensprung kam und die Wehen einsetzten und trotz Medikamente nichts mehr aufzuhalten war.
Niemals hätte ich gedacht, das erleben zu müssen, da es mir und den Zwergen, wie schon erwähnt, bis zuletzt super ging. Aber es geschah und für mich erscheint es teilweise noch so unwirklich!
Warum alles dann so schnell geschah, dafür gibt es keine medizinische Erklärung. Die vorher erwähnten Bakterien hatten damit nichts zu tun. Diese waren komplett harmlos und wären niemals behandelt worden, wären sie nicht aufgrund der Untersuchung bzgl. des Trichters entdeckt worden. Das es keine medizinische Erklärung gibt, ist für mich irgendwie ok. Denn noch mehr medizinische Diagnosen ertrage ich auch kaum noch und Vermutungen anzustellen hat ebenfalls wenig Sinn und bringt mir meine Zwerge auch nicht zurück. Und vll. ist es auch irgendwie gut zu wissen, dass die beiden bis zur letzten Sekunde fit und gut versorgt waren und es eben nicht zu einer Unterversorgung o.ä. gekommen ist, so dass man jetzt auf Ursachensuche gehen müsste.
Die einzige Erklärung die es gibt ist, dass für meinen Körper eine Zwillingsschwangerschaft zu viel war. Meine Zwerge waren bereits zu diesem Zeitpunkt schon so schwer wie ein Einling in der 28. SSW und auch mein Bauch etc. hatte diese Größe und das Gewicht. Alles zusammen war dann wohl einfach zu viel für meinen Gebärmutterhals. Dies ändert natürlich nichts daran, dass ich jede Sekunde dieser Schwangerschaft vermisse und für mich eine Zwillingsschwangerschaft noch immer das Unglaublichste ist, aber es lässt mich auch ein Stück nach vorne schauen und darauf hoffen, dass ich noch mal die Chance bekomme. Nach Aussage der Klinik und meine FÄ steht einer erneuten SS, natürlich erst wenn wir es verarbeitet haben und auch körperlich die Vorraussetzungen wieder gegeben sind, nichts im Wege. Wobei es dann nur ein Kind sein sollte, was bedeutet, dass wenn sich zwei befruchtungsfähige Eier am Tag der IUI zeigen, wir die Behandlung abbrechen sollten. Klar kann sich dann immer noch das Ei teilen, aber darauf hoffen wir jetzt mal nicht. Des Weiteren wird dann auch ein FTMV in Erwägung gezogen, was m.E. auch sinnvoll ist. Dies würde dann in Berlin bei Frau Ramsauer gemacht werden, die wohl die Spezialisten dafür sind und da ich bereits schon nach HH gefahren / geflogen bin, um beim besten Arzt bzgl. Asherman zu sein, ist es kein Thema für mich dies auch Richtung Berlin zu machen.
Soweit sind wir allerdings noch lange nicht! Am Freitag habe ich erst einmal meinen Kontrolltermin beim Gerinnungsspezialisten, da ich ja sechs Woche nach Geburt weiterspritzen muss und Freitag davon drei Woche rum habe und ein neues Rezept benötigen würde und jetzt in wenig darauf hoffe, nach drei Wochen schon aufhören zu können. Na mal schauen, was der Dr. morgen sagt.
Um 13 Uhr bin ich dann mit Dr. Nugent zu einem Telefonat verabredet. Ich hatte ihm das Geschehene geschrieben und ihm meine Angst mitgeteilt, dass durch die Ausschabung im Anschluss an die Geburt, das Thema Asherman von vorne los gehen könnte und ihn gefragt, wie er das sieht, ob er mich noch mal untersuchen will o.ä. Mal schauen, was er sagt.
Am 15. August habe ich dann meine Nachsorgeuntersuchung bei meiner FÄ und am 19. August ein Gespräch in der Kinderwuschklinik. Nicht das wir dann vorhaben direkt los zu legen, aber es schadet auch nichts mal mit dem Prof. das Geschehene durchzusprechen und die Zukunft zu klären.
Ihr merkt, mein lieber Mann und ich geben noch nicht auf irgendwann noch unser Wunder im Arm zu halten. Und ja, ich habe unglaubliche Angst davor und die Randbedingungen abzustecken ist das eine, es dann umzusetzen das andere. Denn wie hat meine FÄ so schön gesagt, man muss nicht nur wollen, man muss sich auch trauen und das trifft es ziemlich genau. Wir wollen, das steht außer Frage..........das trauen ist noch mit sehr viel Arbeit und Zeit verbunden!
Wenn dann alle Termine rum sind und ich nicht mehr spritzen muss, fahren mein lieber Mann und ich noch mal in den Urlaub, um auch einen räumlichen Abstand zu gewinnen. Und aufgrund meiner Erfahrung nach der ersten Fehlgeburt weiß ich, dass ich am meisten Kraft aus der Zeit gezogen haben, in der ich nur ich sein konnte. Keine Arzttermine, keine Hormone, keine Blutabnahmen, Ultraschalle oder gar OP´s.
Meine lieben Zwerge, ich vermisse Euch so unglaublich, aber ich weiß, dass ihr mit euren beiden Geschwistern zu mir und eurem Papa hinabseht und schützend die Hand über uns habt......ich liebe Euch so sehr!!!!! Eure Mama
Da sich jedoch einige von euch gefragt haben, was passiert ist, wo doch alles vorher weitestgehend ok war und im letzten Eintrag noch so positiv klang, möchte ich hiermit einen kurzen Einblick geben.
Es kam am 04. Juli zu einer für uns und auch allen Ärzten der Klinik unfassbaren, unerklärlichen, sehr plötzlichen stillen Geburt, nachdem sich der Muttermund einen Tag vorher geöffnet hatte, es dann letzten Endes am 04. Juli zu einem Blasensprung kam und die Wehen einsetzten und trotz Medikamente nichts mehr aufzuhalten war.
Niemals hätte ich gedacht, das erleben zu müssen, da es mir und den Zwergen, wie schon erwähnt, bis zuletzt super ging. Aber es geschah und für mich erscheint es teilweise noch so unwirklich!
Warum alles dann so schnell geschah, dafür gibt es keine medizinische Erklärung. Die vorher erwähnten Bakterien hatten damit nichts zu tun. Diese waren komplett harmlos und wären niemals behandelt worden, wären sie nicht aufgrund der Untersuchung bzgl. des Trichters entdeckt worden. Das es keine medizinische Erklärung gibt, ist für mich irgendwie ok. Denn noch mehr medizinische Diagnosen ertrage ich auch kaum noch und Vermutungen anzustellen hat ebenfalls wenig Sinn und bringt mir meine Zwerge auch nicht zurück. Und vll. ist es auch irgendwie gut zu wissen, dass die beiden bis zur letzten Sekunde fit und gut versorgt waren und es eben nicht zu einer Unterversorgung o.ä. gekommen ist, so dass man jetzt auf Ursachensuche gehen müsste.
Die einzige Erklärung die es gibt ist, dass für meinen Körper eine Zwillingsschwangerschaft zu viel war. Meine Zwerge waren bereits zu diesem Zeitpunkt schon so schwer wie ein Einling in der 28. SSW und auch mein Bauch etc. hatte diese Größe und das Gewicht. Alles zusammen war dann wohl einfach zu viel für meinen Gebärmutterhals. Dies ändert natürlich nichts daran, dass ich jede Sekunde dieser Schwangerschaft vermisse und für mich eine Zwillingsschwangerschaft noch immer das Unglaublichste ist, aber es lässt mich auch ein Stück nach vorne schauen und darauf hoffen, dass ich noch mal die Chance bekomme. Nach Aussage der Klinik und meine FÄ steht einer erneuten SS, natürlich erst wenn wir es verarbeitet haben und auch körperlich die Vorraussetzungen wieder gegeben sind, nichts im Wege. Wobei es dann nur ein Kind sein sollte, was bedeutet, dass wenn sich zwei befruchtungsfähige Eier am Tag der IUI zeigen, wir die Behandlung abbrechen sollten. Klar kann sich dann immer noch das Ei teilen, aber darauf hoffen wir jetzt mal nicht. Des Weiteren wird dann auch ein FTMV in Erwägung gezogen, was m.E. auch sinnvoll ist. Dies würde dann in Berlin bei Frau Ramsauer gemacht werden, die wohl die Spezialisten dafür sind und da ich bereits schon nach HH gefahren / geflogen bin, um beim besten Arzt bzgl. Asherman zu sein, ist es kein Thema für mich dies auch Richtung Berlin zu machen.
Soweit sind wir allerdings noch lange nicht! Am Freitag habe ich erst einmal meinen Kontrolltermin beim Gerinnungsspezialisten, da ich ja sechs Woche nach Geburt weiterspritzen muss und Freitag davon drei Woche rum habe und ein neues Rezept benötigen würde und jetzt in wenig darauf hoffe, nach drei Wochen schon aufhören zu können. Na mal schauen, was der Dr. morgen sagt.
Um 13 Uhr bin ich dann mit Dr. Nugent zu einem Telefonat verabredet. Ich hatte ihm das Geschehene geschrieben und ihm meine Angst mitgeteilt, dass durch die Ausschabung im Anschluss an die Geburt, das Thema Asherman von vorne los gehen könnte und ihn gefragt, wie er das sieht, ob er mich noch mal untersuchen will o.ä. Mal schauen, was er sagt.
Am 15. August habe ich dann meine Nachsorgeuntersuchung bei meiner FÄ und am 19. August ein Gespräch in der Kinderwuschklinik. Nicht das wir dann vorhaben direkt los zu legen, aber es schadet auch nichts mal mit dem Prof. das Geschehene durchzusprechen und die Zukunft zu klären.
Ihr merkt, mein lieber Mann und ich geben noch nicht auf irgendwann noch unser Wunder im Arm zu halten. Und ja, ich habe unglaubliche Angst davor und die Randbedingungen abzustecken ist das eine, es dann umzusetzen das andere. Denn wie hat meine FÄ so schön gesagt, man muss nicht nur wollen, man muss sich auch trauen und das trifft es ziemlich genau. Wir wollen, das steht außer Frage..........das trauen ist noch mit sehr viel Arbeit und Zeit verbunden!
Wenn dann alle Termine rum sind und ich nicht mehr spritzen muss, fahren mein lieber Mann und ich noch mal in den Urlaub, um auch einen räumlichen Abstand zu gewinnen. Und aufgrund meiner Erfahrung nach der ersten Fehlgeburt weiß ich, dass ich am meisten Kraft aus der Zeit gezogen haben, in der ich nur ich sein konnte. Keine Arzttermine, keine Hormone, keine Blutabnahmen, Ultraschalle oder gar OP´s.
Meine lieben Zwerge, ich vermisse Euch so unglaublich, aber ich weiß, dass ihr mit euren beiden Geschwistern zu mir und eurem Papa hinabseht und schützend die Hand über uns habt......ich liebe Euch so sehr!!!!! Eure Mama
Montag, 14. Juli 2014
Vermissen
"Im Laufe deines Lebens wirst du Menschen verlieren.
Und ich habe verstanden, dass egal wie viel Zeit man mit ihnen verbracht hat,
oder wie gern man sie hatte und es ihnen mitgeteilt hat,
es fühlt sich niemals so an, als wäre es genug gewesen."
Ich vermisse meine Zwerge so unglaublich....jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde.....
Ich danke Euch für die netten Zeilen auf meinem Blog / persönliche E-Mails, das tröstet doch sehr!!!!
DANKE
Freitag, 13. Dezember 2013
Na, bei Ihnen hat sich ja die Blutabnahme mal richtig gelohnt......
....... das waren die Begrüßungsworte von meinem Prof. als ich im Behandlungszimmer der Klinik auf ihn getroffen bin. Mein erster Gedanke war, dass die Chromosomen nicht passen.....wäre ja nicht verwunderlich gewesen, so oft wie ich "HIER" schreie, wenn es etwas seltenes zu vergeben gibt, aber da hatte ich mich getäuscht. Die Chromosomen waren super, mein Gerinnungstest war alles andere als gut. Er sagte, dass es ihn wundern würden, dass noch nichts passiert sei, denn so ein Ergebnis hätte er noch nie in der Hand gehalten, normalerweise bekäme er immer eine DIN A4 Seite mit ein zwei Auffälligkeiten, aber bei mir war es mal wieder anders, bei mir waren zwei komplett vollgeschriebene DIN A4 Seiten eingetroffen. Er hat mich jetzt zu einem Spezialisten überwiesen, da dass dringend abgeklärt werden muss. Ich habe erhöhte Thrombosegefahr in den tiefsitzenden Venen, in den Aterien und den Herzkranzgefäßen.....super, dass bedeutet wohl nicht anderes, als das ich heute eine Lungenembolie, morgen einen Schlaganfall und übermorgen einen Herzinfarkt bekommen kann......da wundern mich die Worte "Mich wundert, dass noch nichts passiert ist" nicht wirklich, aber positiv und pragmatisch wie ich bin, denke ich mir, dass ich jetzt seit über 36 Jahren durch Leben gehe, etliche Male geflogen bin, Autounfälle hatte und noch immer aufrecht stehe und gesund bin, also was soll da jetzt auf einmal passieren und Ende Januar beim Spezialisten wird sich sicherlich alles ein wenig relativieren. Und in Bezug auf den Kinderwunsch ist es gar nicht mal so eine schlechte Nachricht, denn es ist wohl die Ursache für meine Fehlgeburten. Der Prof. meinte, er geht davon aus, dass bereits das Ei nicht richtig versorgt ist, so gut herangereift es auch im Ultraschall wirkt, so wäre es dann aber vermutlich nicht und auch meine Schleimhaut wäre ebenfalls nicht richtig durchblutet. Ich werde mich wohl mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass ich beim nächsten Behandlungsstart zusätzlich zur Hormonspritze eine Hepharin Spritze setzten muss und das laut Prof. die komplette Behandlungszeit, Schwangerschaft und sechs Wochen danach.......na und, und wenn es sein muss, fliege ich auch noch kurz zum Mond hin und zurück und beende noch alle Kriege auf der Welt nebenbei!!! Wenn das die Chance darauf ist, ein gesundes Kind auf die Welt zu bringen, dann mache ich das........
Bis dahin entspanne ich, genieße die Weihnachtsfeier, Weihnachtszeit, den Start in MEIN Jahr 2014 und erwarte den Termin Ende Januar mit der Hoffnung die Behandlung dann unmittelbar danach wieder aufnehmen zu können!!!
Lasst es Euch gut gehen
Bis dahin entspanne ich, genieße die Weihnachtsfeier, Weihnachtszeit, den Start in MEIN Jahr 2014 und erwarte den Termin Ende Januar mit der Hoffnung die Behandlung dann unmittelbar danach wieder aufnehmen zu können!!!
Lasst es Euch gut gehen
Sonntag, 1. Dezember 2013
Warten, warten, warten....
Warum muss man in der Kinderwunschzeit immer nur warten? Zur Zeit warte ich auf das Eintreffen meiner Regel. Ich hatte vor knapp fünf Woche meine Fehlgeburt und bisher noch keine Regel, was ja nicht so ungewöhnlich ist, denn der Körper braucht ja einen Moment bis er sich wieder eingespielt hat und da ich ja, wie bereits bekannt, ein Kontrollfreak bin habe ich seit drei Woche wieder meine Temperatur morgens gemessen und siehe da, ich hatte einen Eisprung und nun müsste laut Tempiabstieg meine Regel heute kommen......oder morgen. Am Dienstag ist es vier Wochen her seit wir Blut abgegeben haben und dann kann ich endlich mal die Klinik kontaktieren, ob die Ergebnisse vorliegen und wenn ja muss ich einen Termin zum Ultraschall ausmachen, also heißt es jetzt wieder noch ein paar Tage warten.........ich hab mir fest vorgenommen den Dezember dann ohne, warten, Tempi messen und solchen abstrusen Dingen zu verbringen......verrückt, oder?
Ich meld mich wieder, sobald ich weiß, ob die Ergebnisse vorliegen bzw. wenn ich weiß, wie es ausgegangen ist. Bis dahin wünschen ich allen Wartenden einen schönen ersten Advent!
Ich meld mich wieder, sobald ich weiß, ob die Ergebnisse vorliegen bzw. wenn ich weiß, wie es ausgegangen ist. Bis dahin wünschen ich allen Wartenden einen schönen ersten Advent!
Sonntag, 24. November 2013
Ein Jahr geht langsam zu Ende
Da ich zur Zeit mal wieder beruflich sehr eingespannt bin und dazwischen noch versuche 3 x die Woche zum Sport zu gehen, bleibt fast keine Zeit mehr, um entspannt einen Eintrag im Blog zu hinterlassen. Dazu kam noch, dass ich mich letzte Woche alles andere als fit gefühlt habe. Ich hatte seit Sonntag das Gefühl, dass ich eine dicke Erkältung bekomme, aber bis auf das die Nase komisch gemacht hat und ich ständig am Niesen war, ist nichts passiert. Ich bin aber trotzdem irgendwie nicht fit, ich könnte nur schlafen und wenn morgens der Wecker geht, habe ich das Gefühl als wäre ich in der Nacht einen Marathon gelaufen. Ich weiß nicht was das ist, eine Theorie wäre, dass ich vermutlich eine Erkältung in mir trage, die jedoch nicht raus kommt und zusätzlich mein Körper und die Hormone kräftig daran arbeiten, dass alles wieder auf "nicht schwanger" gebracht wird. Eine andere Theorie wäre noch, dass das Jahr mir einfach in den Knochen hängt, es hat mich unglaubliche Kräfte gekostet, privat wie beruflich und vielleicht bin ich jetzt wirklich langsam an meiner Reserve kratzend unterwegs. Allerdings geht bis zum 20.12. noch ziemlich Punk im Büro ab und das ist etwas, was ich nicht auf das neue Jahr schieben kann. Außerdem möchte ich auch komplett neu ins neue Jahre starten und die alten Dinge in 2013 zurück lassen. Werde aber versuchen, mir immer wieder meine Auszeit zu nehmen........A & S, wie werden uns noch vor Weihnachten sehen, ich versuche mein Bestes :-).
Ansonsten ist nichts passiert. Was sollte aber auch passieren, ich bin ja z.Zt. von jeglicher Behandlung befreit. Muss im Moment eher daran versuchen zu denken, dass ich Anfange Dezember in der Klinik anrufe und nachfrage, ob die Ergebnisse da sind. Momentan fühle ich mich in der Tat so befreit, dass ich auch überhaupt nicht an das was kommt denken mag. Jetzt werde ich mal anfangen das Abendessen vorzubereiten und später ne Flasche Wein öffnen......denn es hat auch Vorteile nicht schwanger zu sein :-)
Ansonsten ist nichts passiert. Was sollte aber auch passieren, ich bin ja z.Zt. von jeglicher Behandlung befreit. Muss im Moment eher daran versuchen zu denken, dass ich Anfange Dezember in der Klinik anrufe und nachfrage, ob die Ergebnisse da sind. Momentan fühle ich mich in der Tat so befreit, dass ich auch überhaupt nicht an das was kommt denken mag. Jetzt werde ich mal anfangen das Abendessen vorzubereiten und später ne Flasche Wein öffnen......denn es hat auch Vorteile nicht schwanger zu sein :-)
Sonntag, 10. November 2013
Alles wird gut
Ich dachte, ich hätte die zweite Fehlgeburt besser weggesteckt, doch so war es nicht und das wurde mir vergangenen Sonntag bewusst. Nachdem ich schon den Samstag etwas in mich gekehrt war, es aber nicht so recht zuordnen konnte, wurde es den Sonntag dann deutlich, denn ich musste auf einmal weinen.......irgendwann kam schlagartig alles bei mir an. Mein lieber Mann war Sonntag ein paar Stunden ins Büro gefahren und ich saß gemütlich vor dem Computer und googelte mich so durch die Welt......ich weiß jetzt im Nachgang so gar nicht mehr was es genau war, aber irgendetwas hatte ich gelesen und dann brachen die Dämme. Als hätte sich seit Tagen alles angestaut, jeder einzelne Gedanke, jede einzelne Träne. Jetzt kam es endlich raus und mir wurde mit einem Schlag bewusst, dass es wieder passiert war......wieder hatte ich ein Kind verloren, wieder hatte ich es nicht geschafft mein Kind zu beschützen......und wieder rollte eine unglaubliche Angst über mich, dass ich das nicht noch einmal schaffe zu erleben und da wurde mir bewusst, ich brauche Hilfe. Ich brauche jemanden, der mich psychologisch begleitet, bei dem ich nicht die Starke sein muss und wo ich alles sagen kann, was sich in meinem tiefsten Inneren verbirgt, ohne mir darüber Gedanken machen zu müssen, wie es bei meinem Gegenüber ankommt. Mein Mann ist schon eine sehr starke Stütze, aber eben ein Mann und meine Mädels um mich rum, sind die besten Zuhörer und Ratgeber, die man sich vorstellen kann, aber keine von ihnen hat das erlebt, was ich erlebt habe und wie kann ich dann von Ihnen verlangen mir den Rücken zu stärken.........es wäre einfach nicht fair das zu erwarten. Somit fielen für mich an dem Sonntag, nachdem die Tränen getrocknet waren mehrere Entscheidungen, ich hole mir Hilfe und ich werde noch ein Mal den Versuch starten ein Kind zu bekommen, sollte es jedoch wieder frühzeitig enden, würde ich auch für mich das Ende dieses Weges setzten und dann den Weg der Adoption gehen, der immer eine Option für uns war. Ich wußte, ich erreichte gerade ein Grenze und die war ich nicht bereit zu überschreiten, dafür war ich mir und auch meine Ehe zu wichtig. Also habe ich kurzerhand meiner Frauenärztin geschrieben, was passiert war und ob Sie eine Empfehlung für eine Psychologin hätte. Sie war natürlich bestürzt darüber, was passiert war und hatte direkt auch eine Empfehlung. Diese wurde im Nachgang auch von der Hebamme meiner Freundin bestätigt. So, ich hatte nun die seelische Seite in Angriff genommen, die körperlich wollte ich dann beim Ultraschall abklären. Am Mittwoch war es dann soweit, der Ultraschall fand statt. Mein Prof. war begeistert von meinem Unterleib, denn alles sah gut aus. Wir haben dann auch beschlossen, den Weg mit Hilfe der IUI weiter zu gehen, jedoch vorher den Fehlgeburten auf den Grund zu gehen. Somit werden mein lieber Mann und ich morgen früh ein wenig Blut abgeben, woraufhin ein Chromosom Test durchgeführt wird und bei mir zusätzlich ein Test für Gerinnungsstörung. Der Test bzgl. der Chromosom dauerte leider 4-6 Wochen, bis das Ergebnis da ist, aber wir waren beide der Meinung, dass das so schon gut ist, denn schließlich soll meine Seele dann auch wieder so weit sein, wenn es in die nächste Runde geht und jeder, der schon mal Hormone nehmen musste, und in einer Kinderwunschbehandlung war oder ist, wird mir sicherlich zustimmen, wenn ich sage, dass ein Durchatmen in der Zeit ohne Hormone und Behandlungen sehr gut tut. So, die gesundheitliche Seite war damit auch klar. Es fand dann vergangenen Donnerstag auch schon das erste Gespräch mit Frau K. statt. Was eine tolle Frau. Was ein entspanntes, ruhiges Gespräch........ich möchte gar nicht so viel hier und jetzt davon erzählen, denn es ist ja auch sehr persönlich und Einiges braucht auch ein wenig Zeit, bis es sich gesetzt hat, aber was ich sagen kann ist, dass ich schon vieles richtig mache und sie auch für mich da sein wird, wenn es wieder klappt mit der SS, damit sie mich immer stärkt, wenn ich den Mut und die Hoffnung verliere.
Ich hoffe, ich brauche sie bald, denn das würde bedeuten, dass ich wieder schwanger wäre :-)
Sonntag, 3. November 2013
Universum, Du kannst mich mal!!!!!!!
Ich wollte mich nur kurz melden und Euch berichten, wie es mir geht. Die Arbeit hat auch gute Seite, ich war sehr gut dadurch die Woche von dem Geschehenen abgelenkt und das war nicht schlecht. Was ich jedoch seit Tagen habe, ist immer mal wieder ein Zucken im linken Auge. Da fängt man dann schon an sich zu fragen, ob man nicht das Geschehene doch nur an die Seite geschoben hat?! Denn so ein Zucken sind meist die Nerven.....und Stress an der Arbeit habe ich gerade nicht besonders, bzw. es ist wie immer, aber nicht so heftig, wie in den Monaten als wir die Versuche abbrechen mussten und ich völlig emotionslos, wie ein Roboter täglich in die Klinik gefahren bin, um so schnell wie möglich da weg zu kommen, da mein Schreibtisch gerufen hat. So ist es zur Zeit nicht. Somit gehe ich eher davon aus, dass mich das Geschehene im Unterbewusstsein nicht ganz so locker sein lässt, wie ich nach außen hin verkörpere. Seien wir aber auch mal ehrlich.......es ist Mist, was passiert ist und am liebsten würde ich das auch mal laut herausschreien.........ich bin immer wieder böse auf das Leben! Ich mag jetzt auch mal Mama werden! Geht das Universum immer noch davon aus, dass ich noch nicht dazu bereit bin........DOCH, ich bin es, verdammt noch mal!!!
Werde jetzt gleich an die Klinik mal ne E-Mail schreiben, dass die Blutungen aufgehört haben, denn dann macht der Prof. den Kontrollultraschall und ich kann endlich mit ihm besprechen wie und wann es weitergeht.......ich bin bereit!
Werde jetzt gleich an die Klinik mal ne E-Mail schreiben, dass die Blutungen aufgehört haben, denn dann macht der Prof. den Kontrollultraschall und ich kann endlich mit ihm besprechen wie und wann es weitergeht.......ich bin bereit!
Mittwoch, 20. März 2013
Zurück im Hamsterrad
Mein erster Arbeitstag nach dem Tag X liegt hinter mir und es lief eigentlich ganz gut. War schon recht nervös, hatte so ein bisschen Angst davor, zu schnell meine Grenzen zu erreichen. Ich hab einen nicht gerade unstressigen Job und er dauert auch ein wenig mehr als 8 Stunden, aber es hat funktioniert. Mein Kollege war so nett und hat alles von mir fern gehalten, hat alle Besprechungen übernommen und mich lediglich meine 200 E-Mails checken lassen. Trotzdem kam mir das ein oder andere doch sehr syreal vor. So, als wäre nie etwas gewesen..........
Ich denke, diese Momente kommen sicherlich noch öfter, aber auch dies werde ich überwinden und schon heute gab es Momente, wo ich mal nicht dran gedacht und herzhaft gelacht habe. Und wir wissen alle, Lachen ist die beste Medizin!!!!
So, jetzt habe ich morgen noch einen Tag im Büro und am Freitag bin ich auf einem Seminar und dann ist schon wieder Wochenende.
Und ehe ich mich versehe, habe ich eine dicke Kugel vor mir und schleppe mich die Treppen ins Büro hoch ;-)................na, wenn das mal keine positive Einstellung ist!
Ich denke, diese Momente kommen sicherlich noch öfter, aber auch dies werde ich überwinden und schon heute gab es Momente, wo ich mal nicht dran gedacht und herzhaft gelacht habe. Und wir wissen alle, Lachen ist die beste Medizin!!!!
So, jetzt habe ich morgen noch einen Tag im Büro und am Freitag bin ich auf einem Seminar und dann ist schon wieder Wochenende.
Und ehe ich mich versehe, habe ich eine dicke Kugel vor mir und schleppe mich die Treppen ins Büro hoch ;-)................na, wenn das mal keine positive Einstellung ist!
Samstag, 16. März 2013
Orientierungsphase und was da noch so kommt
Ich befinde mich gerade in der Orientierungsphase. Denn meine Gedanken beschäftigen sich zur Zeit mit der Frage:" Was kann ich tun, damit in den nächsten Woche nicht alles auf den Kinderwunsch ausgerichtet ist?" Zwischen Arbeit und Arztbesuchen gibt es doch noch mehr?! Nicht das die letzten Monate sich ausschließlich mit dem Thema Kinderwunsch beschäftigt haben, aber wenn man sich so über zwei Jahre Hormone zuführt, sei es als Tabletten, Pflaster oder Spritzen, OP´s über sich ergehen lässt und immer genau weiß, wann der ES ist, dann rückt doch das Ein oder Andere in den Hintergrund. Und das passiert, ohne das es einem auffällt. Mein Tiefschlag am 05.03. und die Tage danach haben mir gezeigt, wie präsent dieses Thema doch ist. Und genau davon will ich los kommen. Ich möchte auch mal nicht an Eisprünge etc. denken. Ja, der Wunsch nach einem Kind ist präsenter denn je und ich möchte diesen Wunsch auch nicht an die Seite schieben, was auch nicht ginge, denn so bald ich demnächst die Kinderwunschklinik betrete, wird es sich eh wieder mehr in der Vordergrund schieben. Aber mein Wunsch ist es, das Ganze nicht all zu sehr in den Focus zu rücken. Mein Leben ist so, wie es ist, wunderschön und ich bin fest davon überzeugt, dass es irgendwann mit einem süßen kleinen Fratz gekrönt wird. Also warum nicht einfach mal entspannter werden, den Kopf phasenweise frei bekommen. Natürlich könnte ich mich jetzt in die Arbeit stürzen, aber das will ich nicht! Ich werde es mit Hilfe des Sports probieren, denn der kam die letzten Wochen viel zu kurz. Ich werde wieder anfangen schwimmen zu gehen und wenn das Wetter besser wird, wieder Inliner fahren...all das, was mir Freude bereitet und meinen Kopf frei pustet. Ich bin gespannt, wie das funktioniert :-). Es ist eigentlich ganz gut, dass meine Ärztin am Donnerstag bei der Nachsorge keine Follikeln gesehen hat, denn sonst würde ich vermutlich wieder rechnen, wann wohl dann der Eisprung ist. So, habe ich keine Ahnung und kann mich treiben lassen und da die Chance auf natürlichem Weg schwanger zu werden eh nicht besonders hoch ist, brauche ich mich auch gar nicht mit dem Thema ES zu beschäftigen. Ich erwarte jetzt mal meine Regel und dann geht es weiter und da ich dann immer noch nicht weiß, wie regelmäßig mein Zyklus abläuft, schaue ich den nächsten zwei Monaten sehr entspannt entgegen.
So, nun werde ich mich in eine Decke eingekuschelt auf unsere Loggia setzten und die Sonne genießen.......denn ab heute heißt es genießen, genießen genießen!!!!!
So, nun werde ich mich in eine Decke eingekuschelt auf unsere Loggia setzten und die Sonne genießen.......denn ab heute heißt es genießen, genießen genießen!!!!!
Dienstag, 12. März 2013
Was mir in der Zeit unmittelbar nach der Fehlgeburt geholfen hat:
- Die Liebe meines Mannes.
- Die Worte und Blumen meiner Freunde.
- Die E-Mails meiner Blog Leserinnen.
- Das Zitat von Jochen Mariss.
- Die Information meiner Gynäkologin, die mich mit den Worten tröstete: "Ich erlebe es sehr sehr häufig, dass Frauen zunächst eine Fehlgeburt haben und danach eine völlig normale Schwangerschaft."
- Die sanften und mitfühlenden Augen des Dr. Nugents in HH.
- Der Glaube daran, dass mein Würmchen es nur gut meinte und uns schlimmere Momente / Entscheidungen ersparen wollte.
- Die nackte Statistik, die mich lehrte: Ich bin mit diesem Erlebnis ganz und gar nicht allein und der Gedanke "warum ausgerechnet ich?" macht keinen Sinn. Denn Fehlgeburten sind Fehlversuche der Natur und gehören dazu, wie vieles nicht rundum Perfekte in unserem Leben.
Die erste Woche
Da ich ja noch zuhause bin, hab ich auch mal die Ruhe und Zeit, bei einer Tasse Kaffee (im viel Kaffee zu wenig Milch Verhältnis), öfter mich meinem Blog zu widmen. Heute vor einer Woche war der Tag X! Was in so einer harmlos erscheinenden Woche doch alles Platz hat!?
Hab zum Beispiel heute morgen gedacht, dass das Wetter ja nun auch gerade alle Höhen und Tiefen durchläuft.....von Sonnenschein mit einer nicht zu verachtenden Wärme bis hin zu Schnee (wer braucht denn den jetzt noch?) zu absoluter Kälte..... ein bisschen wie meine Woche.
Und wie ist es mir und meinem Körper in dieser Woche ergangen? Nach der OP in HH ging es mir eigentlich ganz gut, ich hatte keine Schmerzen und so gut wie keine Blutungen. Das sollte sich jedoch ändern. Sonntag dachte ich, dass der Schmerzgott echt ne Handvoll zu viel für mich übrig hat. So Schmerzen hatte ich das letzte Mal im Teenageralter als ich meine Regel noch so bekommen habe, wie jedes andere Mädel auch. Dazu kam noch, dass ich doch für die Verhältnisse der Tage davor, ziemlich heftige Blutungen hatte. Manchmal ist dann das Internet doch für etwas gut und hält nicht nur Horrorgeschichten bereit, wenn man nach seinen Wehwechen googelt. Ich hatte eine seriöse Seite gefunden, in der stand, dass 3-5 Tage nach einer Ausschabung genau so etwas noch mal passieren kann.....Hormonumstellung oder so. Naja, bin da tapfer durch und schon gestern ging es wieder besser. Mein Körper und die Antibiotikas haben sich ganz gut verbündet und reinigen meine Gebährmutter fleißig! Am Donnerstag habe ich meinen Nachsorgetermin und bin schon sehr gespannt, wie es in mir aussieht. Aber was soll da sein, außer Leere.....komischer Gedanke! Gestern saß ich schon im Wartezimmer der Praxis, um meine Folgekrankmeldung abzuholen und ich hatte ein wenig das Gefühl das Treffen der Schwangeren hat dort stattgefunden. Netterweise hat die eine Dame dann auch noch ihren, in einer total süßen selbstgebastelten Hülle verpackten, Mutterpass herausgeholt. Das war dann doch ein wenig zu viel für mich. Mir stiegen die Tränen in die Augen und ich überlegte, ob ich raus gehen sollte. Gott sei dank hat mich dann die Sprechstundenhilfe von meinem Leid erlöst. Ich denke, diese Momente werden immer wieder kommen. Ich hoffe nur, sie werden weniger und ich stehe sie immer besser durch! Netterweise haben jetzt auch meine Brüste verstanden, dass ich nicht mehr schwanger bin. Die ersten Tage hatte mein Körper noch seine Kommunikationsschwierigkeiten mit genau eben diesen und sie sind fleißig gespannt, schwer und "Aua" gewesen. Aber nun klappt es und sie verwandeln sich in ihren Ursprung zurück......bye bye schön gefülltes, wie bei einer 18 Jährigen aussehendes, Dekolleté! Sorry für meinen Galgenhumor, aber genau diesen brauche ich zur Bewältigung meiner letzen Woche.........ich denke, ihr versteht das!?
Hab zum Beispiel heute morgen gedacht, dass das Wetter ja nun auch gerade alle Höhen und Tiefen durchläuft.....von Sonnenschein mit einer nicht zu verachtenden Wärme bis hin zu Schnee (wer braucht denn den jetzt noch?) zu absoluter Kälte..... ein bisschen wie meine Woche.
Und wie ist es mir und meinem Körper in dieser Woche ergangen? Nach der OP in HH ging es mir eigentlich ganz gut, ich hatte keine Schmerzen und so gut wie keine Blutungen. Das sollte sich jedoch ändern. Sonntag dachte ich, dass der Schmerzgott echt ne Handvoll zu viel für mich übrig hat. So Schmerzen hatte ich das letzte Mal im Teenageralter als ich meine Regel noch so bekommen habe, wie jedes andere Mädel auch. Dazu kam noch, dass ich doch für die Verhältnisse der Tage davor, ziemlich heftige Blutungen hatte. Manchmal ist dann das Internet doch für etwas gut und hält nicht nur Horrorgeschichten bereit, wenn man nach seinen Wehwechen googelt. Ich hatte eine seriöse Seite gefunden, in der stand, dass 3-5 Tage nach einer Ausschabung genau so etwas noch mal passieren kann.....Hormonumstellung oder so. Naja, bin da tapfer durch und schon gestern ging es wieder besser. Mein Körper und die Antibiotikas haben sich ganz gut verbündet und reinigen meine Gebährmutter fleißig! Am Donnerstag habe ich meinen Nachsorgetermin und bin schon sehr gespannt, wie es in mir aussieht. Aber was soll da sein, außer Leere.....komischer Gedanke! Gestern saß ich schon im Wartezimmer der Praxis, um meine Folgekrankmeldung abzuholen und ich hatte ein wenig das Gefühl das Treffen der Schwangeren hat dort stattgefunden. Netterweise hat die eine Dame dann auch noch ihren, in einer total süßen selbstgebastelten Hülle verpackten, Mutterpass herausgeholt. Das war dann doch ein wenig zu viel für mich. Mir stiegen die Tränen in die Augen und ich überlegte, ob ich raus gehen sollte. Gott sei dank hat mich dann die Sprechstundenhilfe von meinem Leid erlöst. Ich denke, diese Momente werden immer wieder kommen. Ich hoffe nur, sie werden weniger und ich stehe sie immer besser durch! Netterweise haben jetzt auch meine Brüste verstanden, dass ich nicht mehr schwanger bin. Die ersten Tage hatte mein Körper noch seine Kommunikationsschwierigkeiten mit genau eben diesen und sie sind fleißig gespannt, schwer und "Aua" gewesen. Aber nun klappt es und sie verwandeln sich in ihren Ursprung zurück......bye bye schön gefülltes, wie bei einer 18 Jährigen aussehendes, Dekolleté! Sorry für meinen Galgenhumor, aber genau diesen brauche ich zur Bewältigung meiner letzen Woche.........ich denke, ihr versteht das!?
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